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Bergdrama mit Happy-End: Timmi lebt

Diesen Vorfall wird Helmut Wiesmeth nicht so schnell vergessen: Bei einem Wanderausflug in den oberbayerischen Bergen ist sein Hund Timmi am Mittwoch abgestürzt.


An einer unübersichtlichen und steilen Stelle mitten auf einem Berg bei Kochel am See (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) geschah es. Beim Abstieg hinunter habe Timmi plötzlich eine komische Bewegung gemacht, erzählte der leidenschaftliche Bergsteiger. Der Hund sei grundsätzlich bergerfahren.


Als Herr Wiemeth nach seinem Vierbeiner schaute, war er schon verschwunden. "Es ging alles sehr schnell", erzählte er.


Der Rentner suchte sofort nach seinem Hund und rief immer wieder seinen Namen. Sein Mitwanderer aus München blieb an der Stelle stehen, an der Timmi verschwunden war - in der Hoffnung, dass der Mischlingsrüde wieder zurückkommen würde. Doch das Warten war vergebens.


Schließlich bekam das Wander-Duo Hilfe von Ortsansässigen. Viele freiwillige Helfer suchten bis 22 Uhr vergeblich nach dem Hund. Am Donnerstag wurde die Suche fortgesetzt - ebenfalls ohne Erfolg.


Ob der Vierbeiner den Sturz an der steilen Stelle überlebt hat, konnte Helmut Wiesmeth nicht sagen: "Die Chancen stehen fifty-fifty. "


Schweren Herzens fuhr der 76-Jährige am Donnerstagnachmittag ohne seinen geliebten Timmi zurück nach Lenting. "Ich wollte am Freitag noch einmal an die Unglücksstelle fahren, um nach meinem geliebten Hund zu suchen", berichtete Wiesmeth. Aber Bekannte hätten ihm abgeraten, dies zu tun - "denn die Wege dort sind nach dem Regen sehr rutschig".


Timmi ist gefunden, und er lebt. Der Hund befand sich auf einem gerade für ihn ausreichenden, nicht einsehbaren Plateau im Abbruchgelände. Es ging ihm verhältnismäßig gut, er hatte nur leichte Blessuren und wurde am Samstag gefunden.

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