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Der 29. Januar ist der nationale „Blindenhund“-Tag

Tiere können mehr als gute Freunde sein. Für viele Menschen sind sie echte Lebenshelfer!

Der Tag des Blindenhundes findet jährlich am 29.Januar statt.


Blindenhunde (die richtige Bezeichnung wäre Blindenführhunde, der kürzere Begriff ist jedoch geläufiger) gelten als gut erzogen, lieb und süß. Dabei sind sie viel mehr als das. Blindenhunde sind bestens ausgebildete Begleiter und ermöglichen ein Leben in Unabhängigkeit, Mobilität und Gemeinschaft.


Die ausgebildeten Vierbeiner sind wahre Alltagshelden, die unter anderem dazu fähig sind, Hindernisse zu erkennen und den Menschen sicher daran vorbeizuführen. Eine solch anspruchsvolle Arbeit verlangt von einer Fellnase eine Menge ab.


Damit ein Hund einmal sein Herrchen sicher und zuverlässig führen kann, muss er von klein auf ausgebildet werden. Sobald die Tiere ein Jahr alt sind, bringt ein Hundetrainer ihnen bis zu 40 verschiedene Hörzeichen bei. Hörzeichen sind Sprachkommandos wie: "Sitz!", "Lauf!", "Such Bank!" oder "Such Ampel!" Durch die Hörzeichen wird der Blinde sich später einmal mit seinem Führhund verständigen können. Sechs bis neun Monate dauert so eine Ausbildung für Blindenhunde, dann müssen Hund und Sehbehinderter noch einige Wochen miteinander üben. Denn damit die beiden ein eingespieltes Team werden, braucht es Training.


Für die Arbeit als Blindenführhund sind keine bestimmten Hunderassen vorgeschrieben – auch Mischlingshunde können geeignet sein. Bewährt für die Arbeit als Blindenführhund haben sich Labrador Retriever, Golden Retriever und Deutsche Schäferhunde, da diese Rassen sehr ruhig und konzentriert sind.

Blindenhunde sind im Einsatz höchster Konzentration unterworfen und sollten nicht abgelenkt werden. Sie sind darauf trainiert, alle Ablenkungen um sie herum zu ignorieren und sich ausschließlich auf die Bedürfnisse ihrer Besitzer zu konzentrieren. Deshalb sollten Sie die Hunde nicht streicheln, füttern, pfeifen oder mit einem Blindenhund sprechen, ohne vorher den Besitzer zu fragen

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