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Epilepsie beim Haustier

Epilepsie-Anfälle sind für Haustierhalter eine erschreckende Erfahrung und die Krankheit wirft viele Fragen auf. Wodurch entsteht sie, leidet der Hund/die Katze und kann man etwas dagegen tun?


Ca. 5% der Hunde aber auch viele Katzen leiden unter epileptischen Krampfanfällen.

Nicht alle Fragen lassen sich bis ins Detail klären, weil die Krankheit noch nicht bis ins Letzte erforscht ist. Was man weiß ist, dass es wirksame Medikamente und Therapien gibt, mit denen sich das Leben eines Epilepsie-Patienten durchaus erträglich gestalten lässt. Wichtig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Hundehalter und Tierarzt, eiserne Disziplin bei der Medikation und vor allem Geduld, Geduld und noch einmal Geduld.


Bei der Epilepsie werden Nervenzellen im Gehirn übermäßig erregt, wodurch die typischen Krampfanfälle ausgelöst werden. Es gibt mehrere Typen in die man die Epilepsie einstuft. Mehr dazu kannst du hier finden. Auf der verlinkten Seite findest du auch einen Kurzfilm zur Erklärung der Krankheit.


Eines ist klar: Es besteht dringender Behandlungsbedarf. Denn Krampfanfälle, auch leichte, schädigen das Gehirn nachhaltig. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto geringer die Schäden. Aber nicht jeder Anfall ist leicht erkennbar.


Während eines Anfalls kann der Tierbesitzer nur wenig tun, hier ein paar Tipps:


  • Alle Gegenstände beiseite räumen, an denen sich das Tier verletzen könnte!

  • Wenn dein Tier einen Krampfanfall bekommt, ist es wichtig so viele Sinnesreize wie möglich auszuschalten. Verdunkel die Umgebung deines Vierbeiners, indem du den Fernseher abschaltest, die Vorhänge schließt und das Licht ausschaltest.

  • In der Gegenwart deiner Fellnase solltest du dich leise verhalten. Sorge außerdem nach Möglichkeit dafür, dass keine kleinen Kinder und andere Tiere im Raum sind.

  • Da sich Anfälle in Typ, Länge und Ablauf stark unterscheiden, kann ein Video des Ereignisses deinem Tierarzt wertvolle Informationen liefern

  • Während eines Anfalls solltest du dich ansonsten zurückhalten. Ein Anfall, der einmal begonnen hat, kann nicht mehr gestoppt werden. Am besten ist es dann, ruhig zu bleiben und keine Panik zu verbreiten. Man kann allenfalls dafür sorgen, dass sich der Hund nicht verletzt. Einige Hunde werden ruhig, wenn sanft zu ihnen gesprochen wird.

  • Bleibe bei deinem Tier! Auch nach dem Anfall, da sich dein Tier unwohl und desorientiert fühlen kann.



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