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Frühling bedeutet Haare, Haare, Haare

Es ist wieder soweit, der Fellwechsel steht vor der Türe und die Haare fliegen durch die Wohnflächen. Wenn der Fellwechsel nicht schon längst eingesetzt hat, dann kann es nicht mehr lange dauern.


Warum Hunde ihr Fell wechseln

Hunde haben lediglich an ihren Pfoten Schweißdrüsen und können sich im Sommer daher nicht wie wir Menschen durch Schwitzen abkühlen. Ebenso dürfte das Tragen von Kleidung als Kälteschutz im Winter allenfalls die Ausnahme darstellen.

Dementsprechend können sich Hunde nur an die sich ändernden Temperaturen anpassen, indem sie die Dichte ihres Fellkleids anpassen und zweimal jährlich ihr Fell wechseln. Im Herbst fällt das Sommerfell aus und ein dichteres Winterfell mit mehr wärmender Unterwolle wächst nach. Im Frühjahr muss das dichte Winterfell hingegen einem dünneren Sommerfell weichen.


Unterstützung beim Fellwechsel

Die Fellpflege sowie die richtige Ernährung während des Fellwechsels ist besonders wichtig, um den Vierbeiner bestmöglichst zu unterstützen.


Fellpflege mit Bürsten, Kämmen und Co

Durch regelmäßiges Kämmen könnt ihr euren Hund im Fellwechsel unterstützen. Die Haut des Hundes wird besser durchblutet und das lose Fell lässt sich leicht entfernen. Am besten gewöhnt ihr euren Hund schon in jungen Jahren an das regelmäßige Bürsten. So unterstützt ihr ihn nicht nur besser im Fellwechsel, sondern merkt auch schnell wenn der Vierbeiner Zecken, Flöhe oder Ekzeme hat. Außerdem weiß euer Hund die zusätzlichen Streicheleinheiten sicher zu schätzen. Die Fellpflege sollte sich grundsätzlich nach der Art des Fells richten. Dabei unterscheidet man grundsätzlich die fünf verschiedenen Hundefell-Typen: langhaarig, drahthaarig, seidig, lockig und glatt. Hunde mit gelocktem und nicht-haarendem Fell solltet ihr zwei bis drei Mal pro Woche bürsten. Wenn euer Hund ein seidiges Fell hat, ist es nötig ihn täglich zu bürsten und zu kämmen.


Ihr solltet drahthaarige, glatthaarige oder langhaarige Rassen mit viel Unterwolle mindestens einmal pro Woche mit einer passenden Bürste behandeln. Bei langhaarigen Hunden wie dem Australian Shepherd müsst ihr aufpassen, dass sich die Zähne des Kamms nicht verhaken und Haare ausreißen. In diesem Fall eignen sich Kämme oder Bürsten mit langen und abgerundeten Zähnen. Rauhhaarige Rassen können am besten mit kurz gezahnten Bürsten und Kämmen gepflegt werden. Wenn euer Vierbeiner eine dichte Unterwolle hat, solltet ihr ihn vor allem im Winter regelmäßig mit einer groben Hundebürste oder einer so genannten Zupfbürste ausbürsten.


Die richtige Ernährung ist wichtig

Wenn ihr euren Hund zusätzlich zum täglichen Kämmen und Bürsten unterstützen wollt, könnt ihr ihm auch die Ernährung passend zum Fellwechsel gestalten. Um den Hautstoffwechsel zu fördern braucht der Hund eine Eiweißreiche Ernährung und viel Vitamin-B, Zink und Biotin. Diese Nahrungsergänzungen bekommt ihr günstig in der Apotheke und könnt sie dem Hund am besten in Pulverform über das Futter streuen. Diese Zusätze helfen eurem Hund nicht nur beim Fellwechsel, sondern sorgen auch generell für ein glänzenderes Fell und bessere Haut. Speziell Biotin stärkt das Haar, lindert Hautbeschwerden und sorgt für kräftige Krallen. Auch die Zugabe von einem Esslöffel Distel- oder Leinöl pro Tag kann ein gesundes und glänzendes Fell unterstützen. Leinöl versorgt zudem den Magen- und Darmtrakt mit einem wertvollen Schutz der Schleimhaut.



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