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Igel in Not?


Warum der Tag des Igels ausgerechnet auf den 2. Februar fällt und wer ihn ins Leben gerufen hat, lässt sich nicht mehr ganz nachvollziehen. Aber dass der Igel einen eigenen Tag im Jahr hat, ist nur sinnvoll. Denn die kugeligen Kerlchen mit den spitzen Näschen und kleinen Füßen können sich zwar (je nach Igelart) ganz gut an ihre Umgebung anpassen.


Einige Igelarten sind dennoch in ihrem Bestand gefährdet oder sogar stark gefährdet.

Igel sind dämmerungs- und nachtaktive insektenfressende Winterschläfer. Aus ihren ursprünglichen Lebensräumen wurden sie verdrängt, deshalb sind sie, um überleben zu können, auf strukturreiche Gärten und Parks mit ausreichend Nahrung und geeigneten Winterquartieren angewiesen.


Igel haben es besonders im Herbst und Winter nicht leicht. Die Igelmütter gebären im Spätsommer etwa vier bis fünf Junge, und diese müssen es durch die kalte Jahreszeit schaffen. Sechs Wochen lang säugt die Mutter ihre Kleinen, und wenn alles gut läuft, ist der Nachwuchs gegen Ende des Jahres so gut ernährt, dass er selbstständig in den Winterschlaf geht.


Igel halten Winterschlaf von November bis März. Es kommt vor, dass sie ihren Winterschlaf unterbrechen und einige Tage umhergehen. Falls du im Winter einem Igel begegnest, beobachte ihn daher zuerst ganz genau, bevor du etwas unternimmst. Hat der Igel eine rundliche Gestalt, ist aktiv und macht bei Berührung eine Stachelkugel, ist er vermutlich nicht krank.


Bei sichtbaren Verletzungen, massivem Husten, Röcheln, torkelndem Gang oder starker Abmagerung ( erkennbar an den eingefallenen Flanken und dem spitzen Gesicht) solltest du dem Igel helfen!


Infos was zu tun ist findest du hier: https://www.wildtierhilfe-wien.at/wildtier-gefunden/igel-gefunden/

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