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Pet & Soul – Helfen Haustiere bei Depression?

Jeder, der schon einmal schlecht gelaunt nach Hause gekommen ist und an der Tür freudig vom Vierbeiner begrüßt wurde, wird bestätigen, dass sich das Zusammenleben mit Haustieren positiv auf die allgemeine Zufriedenheit auswirkt und das Wohlbefinden verbessert. Als Besuchshunde in Altenheimen, Schulen oder als Helfer für kranke und behinderte Menschen sind bereits viele Tiere im Einsatz.


Die positiven Eigenschaften eines Haustieres könnten auch bei der Behandlung von Depressionen genutzt werden. Häufig ziehen sich depressive Menschen nämlich zurück und meiden soziale Kontakte. Die Gründe dafür sind vielfältig, manchen Betroffenen fehlt einfach die Kraft, wiederum andere haben ihr Selbstwertgefühlt verloren. Das Ergebnis ist jedoch dasselbe: Die Betroffenen vereinsamen und geraten unter Umständen immer tiefer in die Depression.


Haustiere helfen gegen Stress

Hunde und Katzen sind nicht nur kuschelige Lebensgefährten, sondern bringen auch Spaß und vor allem Bewegung in unser Leben. Das tut gerade Menschen mit Depression gut! Denn körperliche Aktivität hat Untersuchungen zufolge einen positiven Effekt auf unsere Stimmung.

Haustiere machen uns nachweislich resistenter gegen Stress und damit auch gegen Depressionen. Denn Stress in belastenden Situationen kann sich negativ auf unsere psychische Gesundheit auswirken. Bereits die Anwesenheit und das Streicheln unserer vierbeinigen Gefährten wirken beruhigend, vermindern den Blutdruckanstieg in Stresssituationen und helfen gegen Angstgefühle.

Wenn ein Hund in dein Leben hineinpasst, kannst du dich auf einen strukturierten Tagesablauf freuen. Tierische Begleiter verlangen nach Futter und Aufmerksamkeit – damit wirken sie lähmender Antriebslosigkeit entgegen. Schmusen mit deinem Vierbeiner sorgt für eine erhöhte Ausschüttung des „Kuschelhormons“ Oxytocin. Hundebesitzer gehen mehrmals am Tag an die frische Luft und können leichter soziale Kontakte knüpfen. Außerdem erhellt das Sonnenlicht beim Spazierengehen die Stimmung, denn Bewegung unter freiem Himmel steigert den Serotoninspiegel. Im Vergleich zu anderen Haustierarten ist es daher besonders wirksam, mit einem Hund gegen Depression vorzugehen.


Möchtest du aus Zeit- oder Geldgründen keinen eigenen Hund halten? Viele Tierheime bieten Patenschaften an und freuen sich darüber, wenn du ihren Schützlingen etwas Aufmerksamkeit und Liebe schenkst. Erkundige dich bei Freunden und Verwandten mit umgänglichen Haustieren, ob du deren Fellnasen für einige Stunden hüten darfst.

Helfen Hunde gegen Depressionen? Ja, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.


Die nachfolgende Checkliste gibt dir einen Überblick darüber, welche Anforderungen du erfüllen solltest.


  • Kannst du uneingeschränkt für das Wohl des Tieres garantieren? Oder ist deine Depression so schwerwiegend, dass du das Tier nicht immer artgerecht behandeln kannst?

  • Würdest du deine Fürsorge als bedeutende Lebensaufgabe betrachten und sie mit Leidenschaft ausführen?

  • Hast du die finanziellen Mittel, um neben den Anschaffungskosten auch regelmäßige Futter- und Tierarztkosten sowie aufkommende Steuern zu übernehmen?

  • Kannst du deinen Tagesablauf so gestalten, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden? Einen Hund musst du mehrmals am Tag spazieren führen und regelmäßig füttern.

  • Kannst Du das Haustier problemlos bei einem Hundesitter oder Freund abgeben, wenn Du in den Urlaub fährst?


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