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#Vetfact | Fellpflege

Fellpflege dient nicht nur dem Erhalt der Schönheit, sondern auch der Gesunderhaltung Ihres vierbeinigen Freundes. Glänzendes Fell und makellose Hautbeschaffenheit weist auf einen gesunden Hund oder eine gesunde Katze hin.


Mattes, schuppiges, verfilztes Fell oder kahle Stellen deuten meist auf ein Problem hin, dass in die fachkundigen Hände des Tierarztes gehört. Ursachen für diese Störungen können unter anderem Parasiten, Pilze oder Bakterien sein, die mittels Medikamenten oder Waschungen unter Aufsicht Ihres Tierarztes behandelt werden sollten.


Bürsten sollte von Welpenalter an trainiert werden, damit diese Routine beim erwachsenen Tier keine Probleme bereitet. Schmutzreste können herausgebürstet werden, abgestorbene Haare und Hautzellen werden damit ebenfalls gleich mitentfernt. Sie können dabei auch die Hautbeschaffenheit Ihres Hundes oder Ihrer Katze kontrollieren. Finden sich Krusten, gerötete Stellen, offene Wunden, juckende Stellen, Blasen oder vielleicht auch eine Erhabenheit, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, der ihr Tier genau untersuchen wird und eine Behandlung einleitet.


Manchmal ist es leider nicht zu verhindern, Ihren Hund auch mal zu baden – vor allem, wenn Sie so ein Exemplar haben, dass sich mit Genuss in jedem Schlammloch suhlt. Dabei sollten Sie auf ein mildes Hundeshampoo zurückgreifen, entweder aus dem gut sortierten Fachhandel oder von Ihrem Tierarzt. Bitte keinesfalls ein Babyshampoo verwenden, da diese auf den pH der menschlichen Haut abgestimmt sind und nicht auf den des Hundes oder der Katze. Es gibt von vielen Herstellern pflegende Basisshampoos, die für das oftmalige Baden bestens geeignet sind.


Gerade jetzt im Sommer ist es bei Hunden, die gerne schwimmen gehen, sehr wichtig, die Haut und das Haarkleid regelmäßig zu kontrollieren. Sehr leicht kommt es hier zu Entzündungen, da sich Bakterien und Pilze im feuchten Milieu besonders wohlfühlen. Um die Entstehung zu verhindern, reicht es oft schon, den Hund nach dem Schwimmen, ausgiebig mit klarem Wasser abzuspülen, um die Reste des Badewassers zu entfernen.


Nicht zu vernachlässigen ist im Zusammenhang mit der Fellpflege auch die Krallenpflege. Bei Hunden, die sich Ihre Krallen nicht genug abschleifen, sollten mit einer geeigneten Krallenzange die Nägel gekürzt werden. Sollten Sie sich unsicher sein, wie weit die Krallen zu kürzen sind, dann schneiden Sie zuerst nur ein kleines Stück oder lassen Sie es sich das erste Mal von einer erfahrenen Person helfen. Besonders ältere Semester sind von extrem langen Krallen betroffen. Diese führen dann in weiterer Folge zu Problemen im Bewegungsapparat.

Bei Unklarheiten oder bei Auffälligkeiten fragen Sie bitte Ihren Tierarzt um Rat. Er ist der richtige Ansprechpartner für Haut – und Fellprobleme!


Mag.Michaela Messinger

www.tierarzt-messinger.com

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